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Paul Wagner 01Die Freien-Wähler-Ebern trauern um PAUL WAGNER

Paul Wagner verstarb am 23.03.2016 im 93 Lebensjahr. Paul war Ende der 50er Jahre einer der Gründerväter der Freien Wähler Ebern und hatte seither die Mitgliedsnummer 1.

Bereits 1960 wurde er in den Stadtrat gewählt, 1961 wurde er Fraktionsvorsitzender der Freien Wähler deren Sprecher im Stadtrat er bis zu seinem Ausscheiden im Jahre 1990 blieb. Ab 1985 war Paul einer der weiteren Stellvertreter des Bürgermeisters der Stadt Ebern. Paul war in diesen drei Jahrzehnten eine der prägenden Persönlichkeiten der Eberner Kommunalpolitik. Für sein Engagement wurde er mit der Medaille für besondere Verdienste um die kommunale Selbstverwaltung geehrt.

Für seinen unermüdlichen Einsatz zum Wohle unserer Stadt wurde ihm, noch während seiner Amtszeit im Stadtrat, im Jahr 1987 die Bürgermedaille der Stadt Ebern verliehen.

1996 erhielt er die Ehrennadel in Gold der Freien Wähler.

Die Verdienste von Paul Wagner sind vielfältig. Neben seiner Arbeit als Konditor-meister, als Schwimmer und aktives Mitglied beim TV Ebern brachte er noch die Zeit auf, in den 60er Jahren die Eberner Werbegemeinschaft mit aus der Taufe zu heben und in der Vorstandschaft tätig zu sein. Er war jemand, der überzeugen konnte, der mit seiner tiefen, wohlklingenden Stimme jeden erreichte.

Für die Freien Wähler war er die väterliche Figur, die seine Mitglieder gerne wie eine Familie in seinem Cafe versammelte.

Wir verneigen uns vor der Lebensleistung unseres Paul Wagner.

Lieber Paul, wir werden dein Andenken stets in Ehren halten.

Stellvertretend für alle Mitglieder und Freunde der Freien Wähler Ebern,

Thomas Limpert, Philipp Arnold, Rüdiger Ebert, Andreas Leibold

Die Freien Wähler Ebern boten eine Erkundungstour zur Power-to-Gas Anlage in Haßfurt an. Betreiber sind die Stadtwerke Haßfurt. Da das Thema regenerative Energie und deren Nutzung uns alle sehr beschäftigt und beschäftigt hat, sahen wir uns unter fachkundiger Anleitung von Geschäftsführer Norbert Zösch die Anlage an und konnten uns eine umfassende Meinung bilden.

Zunächst zeigte uns Herr Zösch anhand einer Powerpoint Präsentation die betriebswirtschaftlichen Fakten der Anlage, die Überwachungs- und Steuerungsfunktionen sowie die vernetzten Projekte zur regenerativen Energiegewinnung welche unter der Verantwortung der Stadtwerke betrieben werden. Ebenso konnten wir Einblick in das Energieversorgungskonzept des Neubaugebietes Osterfeld II mittels KWK Nahwärme nehmen.

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Kernpunkt war jedoch die Power-to-Gas Anlage mit der aus Wind quasi Wasserstoff gewonnen wird. Also der „überschüssige Windstrom“ aus dem Bürgerwindpark Sailershäuser Wald mittels Elektrolyse in Wasserstoff und Sauerstoff „gespalten“ wird um den Wasserstoff als Energieträger speicherbar zu machen.

Vor allem im Bezug auf die geplanten und nun aus unserer Sicht glücklicherweise nicht realisierbaren Windräder im Bürgerwald, war es uns ein Anliegen zu zeigen, dass wir die Windenergie nicht prinzipiell ablehnen. Das war nicht unsere Absicht und wäre auch fahrlässig. Vielmehr ging es um uns bei der Ablehnung mehr um die Argumente, die sich ja auch bei der Naturschutzbehörde durchgesetzt haben und die schließlich dazu führten, dass keine Projektierung der Windräder am geplanten Standort stattfinden durfte.
Das Power-to-Gas-Verfahren scheint uns ein schlüssiges Verfahren zu sein um überschüssigen Strom der Windräder (falls es den geben sollte) umzuwandeln in Wasserstoff, der dann in die Gasnetze eingespeist wird. Dieses Verfahren wurde uns dann ausführlich bei der Besichtigung der Anlage vor Ort erläutert. Siemens produziert diese Anlagen in Serienreife zum Verkauf in Deutschland, Europa- und Weltweit.

Die zahlreichen Begleiter unserer Freien Wähler Ebern waren beeindruckt von der Führung.
Beim anschließenden gemeinsamen Essen in Krum wurde noch einmal differenziert über das Verfahren und die Windenergie diskutiert. Es ist eben nicht so, wie es uns aus anderen politischen Lagern in Ebern untergejubelt werden sollte, dass wir nach dem St.-Florians-Prinzip die Windkraft abgelehnt haben. Vielmehr haben wir eine sehr differenzierte Meinung zu diesem Thema. Vor allem der Zusammenhalt und die gute Kommunikation der Projektierungsgegner im Stadtrat über die Fraktionen hinweg macht uns Mut für zukünftige, strittige Entscheidungen des Stadtrates, gemäß unserem damaligen Wahlkampfmotto: Richtige Mehrheiten schaffen!

Philipp Arnold, Thomas Limpert, Rüdiger Ebert

steigerwaldzentrum
Am Samstag, 07. November 2015 haben wir das Steigerwald-Zentrum Handthal besucht.

Neben einer begleiteten Führung im angrenzenden Steigerwald wurden wir anschließend im Zentrum selbst von Oskar Ebert, stellv. Landrat und Vorstandsmitglied des angegliederten Trägervereins "Steigerwald-Zentrum" betreut.

Zum Auftakt informierten wir uns im großen Veranstaltungssaal im Rahmen eines Vortrages über die Entstehung des Zentrums.

Anschließend konnten wir uns im Rahmen einer Führung durchs Haus selbst einen Eindruck von der Informationsvielfalt rund um das Thema Nachhaltigkeit verschaffen. Aber auch einen Blick hinter die Kulissen des Zentrums was den Baukörper selbst und die Energiezentrale betraf waren sehr interessant.

Viele Details gab es zu entdecken und sich bewusst zu machen, der Klimawandel und zu erwartenden Auswirkungen auf unsere Region und den Steigerwald war dabei nur ein Aspekt.

In Kürze folgt hier ein ausführlicher "Reisebericht".......  über diesen durchweg interessanten, informativen aber auch geselligen Nachmittag.