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  • Besuchergruppe

Es ist kein Kinderspiel, da rein zu gelangen, für viele noch schwieriger wieder rauszukommen: Eberns Freie Wähler gingen ins Gefängnis, aber nur zu Besuch, wie es beim Monopoly-Spiel so schön heißt. Die Exkursion in die Justizvollzugsanstalt Bamberg, mitten in der Altstadt, zwischen Regnitz und Sandstraße gelegen, war für 21 Teilnehmer sprichwörtlich aufschlussreich und unheimlich informativ.

Mehrere Sicherheitsschleusen wurden passiert, soll heißen die vordere Türe öffnet erst, wenn die hinter verschlossen ist. Jeder Winkel ist videoüberwacht. Und als die Besuchergruppe nach fast zweistündiger Führung wieder in die Freiheit gelangte, wurde sie vor dem schweren Gefängnistor von den Touristengruppen mit gemischten Gefühlen bestaunt.

Die seltene Gelegenheit eines Knast-Rundganges hatte Andreas Mölter arrangiert, der mit Details über seine Arbeit und die seiner Kollegen aufwartete. Er zeigte die Begegnungsräume für Besucher und Anwälte, die Gerätschaften für die erkennungsdienstliche Behandlung von Zugängen, aber auch die unterschiedlichen Zellen-Typen, die auf die Besucher wahrlich wenig attraktiv wirkten und für den Extremfall nur mit einer Matratze und einem Stehklo ausgestattet sind.

Wenig Charme versprüht der Barockbau, dessen Ursprünge als Elisabethen-Hospital bis ins Jahr 1350 zurückgehen, der seit 1750 aber schon als Zucht- und Arbeitslager genutzt wird. Arbeitsmöglichkeiten gibt es auch heute wieder für die Inhaftierten, die beispielswiese Stützstrümpfe verpacken oder Leuchtketten montieren. Auch Kraft- und Unterrichtsraum stehen zur Verfügung. Es gibt Sucht- und Schuldner-Beratung, Psychologen, Sozialarbeiter und Pfarrer beider Konfessionen, die zwei Mal im Monat in einer schmucken Kapelle Gottesdienst feiern. „Da kommen in der Regel zwischen 20 und 30 Leut‘, an Weihnachten sind alle da.“ Der Ansatz der Resozialisierung steht während des Vollzuges noch immer Vordergrund. Auch eine 100-prozentige medizinische Versorgung sei gewährleistet, versicherte Andreas Mölter aus seinem Betätigungsfeld. Für die Essenzubereitung zeichnet die AWO Bamberg verantwortlich, die zum Mittagsmahl bis zu sieben verschiedene Gerichte anliefert.

„Wir sind randvoll“, sagte Mölter zur aktuellen Belegung, ohne Zahlen zu nennen. Laut Wikipedia ist die 1995 für 18,2 Millionen DM sanierte Haftanstalt für 212 Haftplätzen im Erst- und Regelvollzug, darunter 25 für Frauen und 27 im offenen Vollzug konzipiert. Im Volksmund wird die Anstalt wegen ihrer Lage in der Oberen Sandstraße von den Bambergern fast liebevoll „Café Sandbad“ genannt.
Viele der knapp 70 Mitarbeiter, die den Dienst im Vier-Schicht-System verrichten, hoffen aber auf einen baldigen Neubau, wie er im Osten Burgebrachs angedacht und von der Politik auch schon angekündigt wurde.

Einrücken müssen ins „Café Sandbad“ Kriminelle aller Gattungen, also auch Schwerverbrecher, da sie die Untersuchungshaft bis zu einer Verurteilung am Landgericht oder Oberlandesgericht Bamberg in der Sandstraße absitzen. Rechtskräftige Strafen werden bei Frauen nur bis zu einer Dauer von einem Jahr und bei Männern bis zu zwei Jahren vollstreckt. Das Altersspektrum der Inhaftierten liegt zwischen 77 und 17Jahren.

Von der Knastrologie zur Bierologie: In der Nachbarschaft sind die Plätze begehrt, weil überaus attraktiv, und waren deswegen für die Freien Wähler extra reserviert worden. Einig waren sich bei der Abschlussbesprechung im „Schlenkerla“ alle Teilnehmer, dass die Ausführungen höchst interessant waren, man es aber es bei gelegentlichen Informationsbesuchen im Café Sandbad belassen möge.

Im Rahmen unserer Exkursions-Reihe laden wir herzlich zu unserer nächsten Veranstaltung ein:

Die Freien Wähler Ebern (FWE) besichtigen das Medienzentrum des Fränkischen Tages in Bamberg am Berliner Ring.


Termin ist Freitag, 14. Dezember, um 16.30 Uhr.

Wir werden unter anderem das hochmoderne Druckzentrum besichtigen und im Rahmen der Führung auch die Herstellung einer aktuellen FT-Samstagsausgabe live beobachten können.

Die Abfahrt in Fahrgemeinschaften erfolgt um 15.45 Uhr am Parkplatz des einstigen Aktiv-Marktes (hinterm Peppo). Zum Abschluss planen wir eine Einkehr in einer Bamberger Traditions-Gaststätte.

Anmeldung bitte bis spätestens Montag 03. Dezember 2018 an Thomas Limpert, per Telefon unter 0160-98136853 per Mail an oder unser Kontaktformular.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, daher empfiehlt sich eine frühzeitige Anmeldung, wobei auch Nichtmitglieder gerne willkommen sind.

Thomas Limpert
FWE

Im Rahmen unserer Reihe verschiedener Veranstaltungen laden wir herzlich zu unserer nächsten Exkursion ein. Wir besuchen die Biberstandorte im Eberner Umland.
Die fachkundige Leitung übernimmt der Biber-Beauftragte des LRA Haßberge, Herr Wolfgang Lappe.

Nach einer kurzen Einführung in die Biologie des Bibers und seiner Verbreitung im Eberner Stadtgebiet besichtigen wir unter Führung von Wolfgang Lappe ausgesuchte Standorte an der Baunach (obere Au), der Preppach (Pöppelsmühle), die Gemünder Weiher (Jesserndorfer Bach) sowie den Albersdorfer Mühlbach.
Themenschwerpunkte an den verschiedenen Orten werden die Biberreviere selbst, aber auch eingehende Informationen über die damit verbundenen Konflikte und mögliche Lösungsansätze sein.

Ein interessantes Thema, welches uns im Stadtrat, aber auch die Anlieger und den Artenschutz vor Ort, intensiv beschäftigt. Wir freuen uns auf Ihr Interesse.
Erforderlich für die Führung ist festes Schuhwerk und der Witterung angepasste Kleidung.

Termin: Sonntag, 04. November 2018 um 13:30 Uhr, Alter Festplatz/Friedhof Ebern.

Anmeldung bitte bis spätestens 02.11.2018 an Thomas Limpert, per Telefon unter 0160-98136853 per Mail an oder unser Kontaktformular.

Wir bitten um zeitnahe Anmeldung da die Teilnehmerzahl begrenzt ist und wir Fahrgemeinschaften organisieren werden.

Thomas Limpert
FWE

 

 

 

Das Thema „Begräbniswald in Ebern“ beschäftigt uns, die Stadt Ebern und deren Gremien, nun schon einen längeren Zeitraum.

Anfang August jährt es sich zum Beispiel dass der Stadtrat selbst eine Exkursion zu verschiedenen Friedhöfen unternommen hat, um sich gemeinsam unterschiedliche Formen der Urnenbestattung, zur Bildung der eigenen Meinung, anzusehen.

Zwischenzeitlich gab es etliche Aktivitäten, unter anderem auch von Bürgerinitiativen aber auch Leserbriefe in den Medien.

Basierend auf einen im März 2018 im SR gefassten Grundsatzbeschluss nimmt ab Anfang August 2018 ein Arbeitskreis (AK) des Stadtrates seine Arbeit auf um sich eingehender mit dem Thema zu befassen.

In dem AK wird es im Kern darum gehen seitens der Stadt die Möglichkeiten/Machbarkeit eines "Begräbniswaldes" richtungsoffen zu prüfen, auszuloten und zu hinterfrage um dann schlussendlich endscheiden zu können ob so ein Projekt hier in Ebern realisierbar ist oder nicht.

In diesem Arbeitskreis haben alle Fraktionen des SR die Möglichkeit sich einzubringen, er tagt/arbeitet allerdings nicht öffentlich.

Wir möchten daher, vorbereitend für unsere Arbeit in diesem AK, im Vorfeld die Gelegenheit nutzen unsere Gedanken und Ansätze um Anregungen, Fragen, Ideen, …. aus der Bevölkerung zu ergänzen. Darin sehen wir die Chance zu vermeiden dass wir vielleicht wichtige Aspekte vergessen und zu „einseitig“ an die Sache rangehen.

Wir laden daher gerne, interessierte Bürger ein mit uns ins Gespräch zu kommen um unsere Gedanken und Ansätze mit Fragen, Anregungen, Anmerkungen, Ideen,.... zu ergänzen und so einen möglichst umfangreichen strukturierten "Input"  für diesen Arbeitskreis (AK) zu haben

..... es soll quasi gemeinsame Ideensammlung mit den Bürgern sein.

Neben der Einladung an interessierte Bürger, haben wir parallel auch alle im SR vertretenen Fraktionen angeschrieben und ebenfalls eingeladen. Damit hat jede Fraktion auch die Möglichkeit mit zu diskutieren aber auch Ergebnisse aus der Veranstaltung für ihre Arbeit im AK zu nutzen.

Zu Beginn geben wir einen kurzen Abriss über das Thema insgesamt, natürlich beschränkt auf die Inhalte die wir „öffentlich“ weitergeben dürfen.

Es wird von uns nichts in eine bestimmte Richtung gelenkt werden..... wir werden entsprechend moderieren ..... Stimmungmache/Polemik, sollte etwas aufkommen,  werden wir unterbinden...... es soll einfach eine offene, neutrale Veranstaltung für Interessierte sein.

Es gibt viele Fragen…….

  • Begräbniswald grundsätzlich JA/NEIN ?
  • Wenn JA, welche Betreibermöglichkeiten sind vor-stellbar ?
  • Welche Aspekte sind auf dem Weg der Realisierung zu berücksichtigen ?
  • Wie sollte ein Begräbniswald gestaltet sein ?
  • Wo könnten geeignete Standorte sein ? usw…

Nutzen Sie die Möglichkeit und sprechen Sie mit uns…..

Am Freitag, 20.Juli 2018, 18:30 Uhr, „Alte Schule“ Reutersbrunn.

Anmeldungen wären uns wichtig, einfach um die "Raumplanung" (Bestuhlung, Verpflegung,.. ) angemessen organisieren zu können.

Anmeldung bitte bis spätestens 17.07.2018 an Thomas Limpert, per Telefon unter 0160-98136853 per Mail an oder unser Kontaktformular.

Im Rahmen unserer Reihe verschiedener Exkursionen besuchen wir im Juli die Mittelschule Ebern.

Die Digitalisierung wird viele Lebensbereiche nachhaltig verändern. Umgang mit digitalen Medien wird neben Schreiben, Lesen und Rechnen zur vierten Kulturtechnik. Auch die schulische Ausstattung und der Unterricht werden sich dadurch verändern.
Die Mittelschule Ebern ist seit Jahren mit vielen Projekten in diesem Bereich tätig und Mitglied im bayernweiten Schulversuch Digitale Schule 2020. Sie ist damit in der vordersten Reihe bayerischer Schulen im Bereich der Nutzung digitaler Möglichkeiten.
Rektor Philipp Arnold wird allen interessierten Besuchern Einblick geben in die Möglichkeiten von Tablets im Unterricht, interaktiven Tafel- und Projektionssystemen und den Vorteilen der digitalen Vernetzung des Schulhauses.

Termin: Freitag, 06.Juli 2018 um 16:30 Uhr, Aula der Mittelschule Ebern

Anmeldung bitte bis spätestens 03.07.2018 an Thomas Limpert, per Telefon unter 0160-98136853 per Mail an oder unser Kontaktformular.
Wir bitten um zeitnahe Anmeldung da die Teilnehmerzahl begrenzt ist.

(Einladung als PDF zum Ausdrucken 36kB)

  • Einladung_Mittelschule

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